Goloring

Homepage des Fördervereins e.V.

Goloring

Lage

Der Goloring liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Kobern-Gondorf in unmittelbarer Nähe zur A 48. Die Anlage befindet sich auf einem abgesperrten ehemaligen Bundeswehrgelände, das über die L 52 zwischen Koblenz und Polch zu erreichen ist. Die nächstgelegene Ortschaft ist Wolken. Diese Ortsgemeinde nutzt die zunehmende Popularität der Anlage für ihr Image. Die Gemeindehalle wurde in Goloring-Halle umbenannt und auf der Internetseite der Ortsgemeinde steht: Wolken - Gemeinde am Goloring. Im Oktober 2005 wurde der "Förderverein Goloring e.V." in Wolken gegründet. Die umliegenden Gemeinde Kobern-Gondorf, Ochtendung, Bassenheim und Wolken haben gemeinsam mit dem Landkreis Mayen-Koblenz diesen Verein gegründet. Das Gelände liegt in einer Höhe von etwa 310 bis 320 m ü. NN. Es fällt nach Süden und Südwesten hin flach ab. Der Goloring ist seit Herbst 2006 eingebunden in den keltischen Rundwanderweg der von Wolken über den Goloring, den Karmelenberg (ein keltischer Berg mit Fürstensitz) und Bassenheim, wieder nach Wolken führt (ca. 7 km Rundwanderweg).

Beschreibung

Die Anlage ist fast kreisrund. Der Innenraum hat einen Durchmesser von etwa 175 Metern. Mit Wall und Graben beträgt der Durchmesser etwa 190 Meter. Im Westen, Norden und Süden sind Wall und Graben durch einen Eingang unterbrochen. Die Breite des westlichen Eingangs beträgt etwa 40 Meter, die beiden anderen Eingänge sind jeweils etwa 2 Meter breit. In der Mitte des Innenraums erhebt sich etwa 30 Meter von der äußeren Umwallung entfernt ein ebenfalls nahezu kreisrundes Plateau. In dessen Mitte wurde 1940 bei Grabungen unter anderem in etwa einem halben Meter Tiefe eine dunklere Verfärbung im Boden entdeckt. Aus dem Grabungsbefund lässt sich schließen, dass in der Mitte des Golorings ein etwa 50 Zentimeter dicker Pfosten von 8 – 12 Metern Höhe gestanden haben muss. Der äußere Wall wurde aus dem Aushub des Grabens aufgeschüttet. Der Graben befindet sich innerhalb des Walls. Aus der Schichtenfolge des inneren Plateaus lässt sich schließen, dass dieses künstlich aufgeschüttet wurde. Zwischen Graben und Plateau befindet sich natürlich gewachsener Boden. Die Ringanlage wurde inzwischen komplett von Bäumen befreit. Viele Spuren der militärischen Nutzung durch die Bundeswehr wurden beseitigt. Somit ist die topografische Lage der Anlage nun gut erkennbar und kommt mehr und mehr zur Geltung. Dies ist dem Einsatz des Kreises, der umliegenden Ortsgemeinden, der Archäologen und vieler interessierter Bürger zu verdanken. Man will das "Stonehenge" der Eifel erforschen und für die Öffentlichkeit vorbereiten.

Termine 2008